Wir schreiben einen Krimi

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Kriminalromane gibt es seit ca. 150 Jahren. Im Laufe der Zeit entwickelten sich auch Detektivgeschichten bzw. –romane. Während der Kriminalroman die Entstehung eines Verbrechens chronologisch darstellt, geht es in der Detektivgeschichte darum, den Tathergang nach dem Geschehen zu rekonstruieren. Die Detektivgeschichte zielt stärker auf die intellektuelle Leistung des Detektivs und des Lesers ab.
Die wichtigsten Elemente der Detektivgeschichte sind Täter, Opfer und Detektiv. Mit Hilfe von Indizien und Zeugen wird das Verbrechen aufgeklärt, also das Rätsel gelöst.
Die bekanntesten Helden bzw. Detektive sind u. a. Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle, Hercule Poirot von Agatha Christie und Kommissar Maigret von Georges Simenon.
Während diese Hauptfiguren im 19. Jahrhunderts noch alle Fälle lösen, ändert sich das Bild des Detektivs im 20. Jahrhundert. Mit der Entwicklung von Großstädten erhöht sich die „Unübersehbarkeit der Welt“, was die Verbrechensaufklärung ungemein kompliziert. Die Kriminalromane der 30er Jahre reagierten mit lebensnahen, nicht vollkommenen Helden.
Dieser Realitätsbezug steigert sich in den Mafia-Romanen soweit, dass hier der Detektiv den in die Verbrechen verwickelten Institutionen und Personen unterliegt.
Gerade in den letzten Jahrzehnten hat die Attraktivität des Detektivromans wieder zugenommen. Das bekannteste Beispiel dafür dürfe Umberto Ecos „Der Name der Rose“ (1980) sein.

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> Anleitung zum Schreiben eines Krimis [PDF • 3,8 Mo]
> « Wir schreiben einen Krimi » Unterrichtseinheit [PDF • 330 Ko]


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